Vulkanausbrüche

Eine genaue Vorhersage eines Ausbruchs gibt es nicht.


erloschen, schlafend oder aktiv

Es interessiert vor allem die Menschen, die in der Umgebung wohnen, ob ein Vulkan noch aktiv oder schon erloschen ist. Die Infrastruktur und Wirtschaft der betroffenen Regionen wird in jedem Fall durch einen Vulkanausbruch beeinflusst, wenn nicht sogar vollkommen zerstört. Deswegen ist das primäre Forschungsziel Vulkanausbrüche vorherzusagen, um die Menschen in den Regionen zu evakuieren. Eine Fehlprognose wäre verheerend, da durch die Evakuierung und Stilllegung der Wirtschaft immense Kosten entstehen.

Obwohl Vulkane gewissen Gemeinsamkeiten haben sind sie unterschiedlich. Keiner gleicht dem anderen. Beobachtungen von Ruhephasen oder seismische Aktivitäten sind auf keinen anderen Vulkan übertragbar. Leichte Erdbeben oder verstärkter Gasausstoß sind Anzeichen für eine Bevorstehende Eruption. Diese kann aber erst 50 Jahre später erfolgen.

Formänderungen der Erdkruste unmittelbar über dem Magmaherd sind aussagekräftiger. Forscher erfassen mit Lasermessungen geringste Distanzveränderungen. Durch diese Variante konnten Vulkanologen den Ausbruch des Mount Saint Helens (1980) als auch den Ausbruch des Pinatubo (1991) vorhersagen. Dort haben die Vulkanologen wenige Tage vor dem Ausbruch Wölbungen der Erde über dem Magmaherd entdeckt.

Zur Zeit ist eine verlässliche exakte Vorhersage, trotz intensiver Forschung und modernster technischer Hilfsmittel, nicht möglich.


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